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Mittwoch, 16. Februar 2011

Hähnchenbrust mit Spinat

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Weithin bekannt dürfte heute sein, dass Spinat nicht soviel Eisen enthält, wie lange Zeit behauptet. Weniger bekannt dagegen ist wahrscheinlich, dass auch die häufige Erklärung für diesen Irrtum, ein falsch gesetztes Komma in einem Messergebnis, nicht belegbar ist. Wichtig zu wissen ist jedenfalls, dass Spinat fast doppelt soviel Oxalsäure wie beispielsweise Rhabarber enthält. Deshalb ist für nierenkranke Menschen Vorsicht geboten.

Hmmm ...

Statt Spinat habe ich Mangold verwendet und leider war es nicht möglich eine Hähnchenbrust mit Haut zu bekommen. Das Gericht hat trotzdem ganz gut geschmeckt und ist schön schnell zubereitet. Leider kommen die Aromen vom Ingwer und vom Koriander nicht besonders gut heraus.

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Samstag, 12. Februar 2011

Schokoladenmousse

Eat Jamie Oliver
Aus den Samen des Kakaobaumes wird Kakaopulver gewonnen. Kakaopulver ist der Grundstoff für die Herstellung von Schokolade. Von den fast 12 Kilogramm Schokolade, die jeder Deutsche pro Jahr konsumiert, empfiehlt es sich, einen Teil auch in Form dieser köstlichen Schokoladenmousse zu sich zu nehmen.

Hmmm ...

Diese Schokoladenmousse ist super. Vor allem schmeckt sie sehr nach Schokolade und ist dabei nicht zu süß. Der Sesamkrokant ist eine klasse Idee

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Zander und Petersilienwurzelpüree

Eat Vincent Klink
Beim Einkauf sollte Wurzelpetersilie nicht mit Pastinaken verwechselt werden, da beide Pflanzen recht ähnlich aussehen. Wurzelpetersilie ist eine Unterart der Petersilie und hat einen süßlichen Geschmack, der etwas an Knollensellerie erinnert. Die Pflanze ist ein typisches Wintergemüse deren Saison etwa im Oktober beginnt.

Hmmm ...

Das Püree ist mir zu süß. Ich würde das nächste Mal den Zucker komplett weglassen.

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Ravioli mit Spinat und Ricotta

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Der Klassiker unter den Dosenfertiggerichten sind Ravioli. Das Resteessen mittelalterlicher Seeleute kam mit dem Massentourismus in Richtung Italien zu großer Beliebtheit. Natürlich ist die selbstgemachte Variante der Dose um Längen überlegen.

Hmmm ...

Wir haben noch ein paar Walnüsse über die Ravioli gestreut.

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Fenchelsuppe

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Orangen filetieren ist mit einem scharfen Messer recht einfach. Erst wird von der Orange oben und unten ein Deckel abgeschnitten. Dann schneidet man die Schale vom Fruchtinneren so ab, dass auch das weiße Häutchen entfernt wird. Nun kann man im Fruchtfleich die einzelnen Abschnitte erkennen und kann diese keilförmig herausschneiden.

Hmmm ...

Nicht überragend, aber gut.

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Menü: 4 Gewinnt

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Wir steigern uns bei unserem unregelmässigen Kochtreffen von Einzelgerichten über 3-Gänge-Menüs zu unserem ersten 4-Gänge-Menü. Diesmal sind unter anderem Rezepte von Vincent Klink und Jamie Oliver am Start.

Donnerstag, 10. Februar 2011

Kalbsfrikadellen mit Steinchampignons und Chicorée

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Frikadellen werden in der Regel aus Hackfleisch vom Schwein oder vom Rind zubereitet. Passender ist aber wahrscheinlich, wie in diesem Rezept, eine Frikadelle aus dem Fleisch vom Kalb herzustellen. Denn der Begriff Frikadelle kommt vermutlich von dem französischen Ausdruck fricandeau, mit dem eine gespickte Kalbsschnitte bezeichnet wird. Andere gebräuchliche Bezeichnungen für Fikadellen sind Buletten, Fleischpflanzerl oder Fleischküchle.

Hmmm ...

Die Kalbsfrikadellen sind sehr locker. Der Chicorée war mir zu süß. Die Zubereitung ist etwas aufwändiger.

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Sonntag, 6. Februar 2011

Rinderfilet mit getrockneten Tomaten

Eat Vincent Klink
Der Filetkopf vom Rind wird nach dem französischen Schriftsteller und Politiker François-René de Chateaubriand auch als Chateaustück oder Chateaubriand bezeichnet. Aus dem breiten, hinten liegende Ende der Lende wird das Chateaubriand üblicherweise in einer für zwei Personen ausreichenden Größe geschnitten.

Hmmm ...

Das Fleisch ist super (obwohl 300 Gramm für zwei Personen - und für ein Chateaubriand - etwas wenig sind). Auch das Gemüse schmeckt. Leider lässt die Farbe zu wünschen übrig.

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Kartoffelgratin

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Gratinieren ist eine Bezeichnung für das Überbacken von Gerichten, die häufig mit einer Mischung aus Ei, Sahne und Käse überzogen werden. Durch die Maillard-Reaktionen bilden sich aus Kohlenhydraten und Eiweiß Röstaromen auf der Oberfläche der Speise. Die Maillard-Reaktionen sind eine komplexe Mischung vieler chemischer Einzelreaktionen, in deren Ablauf hunderte verschiedener Geschmackskomponenten erzeugt werden. Der Begriff Gratinieren wird aber auch für Süßspeisen verwendet, wobei hier dann statt der Maillard-Reaktion der Zucker karamelisiert.

Hmmm ...

Gratins mach ich selten. Was nicht daran liegt, dass ich das Endprodukt nicht für besonders bildwirksam halte. Eher daran, dass ich den Klassiker, das Kartoffelgratin, nicht sonderlich mag. Das hat sich auch mit dieser Variante nicht geändert. Das Rezept ist aber einfach nachzuvollziehen und geht schnell.

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Sonntag, 23. Januar 2011

Saibling mit Rosenkohl und Maronen

Eat Vincent Klink
Die Saison von Rosenkohl dauert von Ende September bis April. Rosenkohl wird nach Frosteinwirkung süßer im Geschmack. Das Gemüse sollte innerhalb von zwei Tagen verbraucht werden. Muss er länger aufbewahrt werden, sollte er blanchiert und eingefroren werden.

Hmmm ...

Rosenkohl habe ich früher nicht gemocht. Das ist inzwischen anders und diese Kombination mit den Maronen ist besonders lecker. Mit dem Filetieren des Saiblings habe ich mich ein wenig schwer getan. Das bedeutet entweder mehr üben oder es das nächste Mal gleich den Fachhändler machen lassen.

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Donnerstag, 20. Januar 2011

Kabeljau im Kartoffelsud

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Oliven sind Früchte des Olivenbaums. Die einsamige Steinfrucht hat unreif eine grüne Farbe und ist im reifen Zustand dunkel (schwarz oder violett) gefärbt. Gegessen werden kann die Olive in beiden Zuständen, wenn ihr die im rohen Zustand enthaltenen Bitterstoffe entzogen wurde. Eine besondere Sorte sind Oliven aus der italienischen Stadt Taggia, die, rot gefärbt, in halbreifem Zustand geernet werden.

Hmmm ...

Ich musste normale schwarze Oliven verwenden, da ich keine Taggiasca-Oliven bekommen habe. Der Kartoffelsud hat mich trotz der einfachen Zubereitung geschmacklich sehr positiv überrascht.

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Donnerstag, 6. Januar 2011

Blutwurst mit Linsen

Eat Vincent Klink
Blutwurst besteht zu ungefähr 20 bis 40 % aus frischem Blut. Meist wird Schweineblut verwendet und mit Schweineschwarte vermischt. Dazu kommen noch weitere Zutaten. Blutwurst ist in verschiedenen Kulturen auf der ganzen Welt bekannt und wird im Englischen als "Black pudding" bezeichnet.

Hmmm ...

Gebratene Blutwurst ist wahrscheinlich nicht jedermanns Sache, schmeckt aber sehr gut. Leider haben die einzelnen Scheiben beim Braten ihre Form nicht behalten, da sich der Naturdarm zusammengezogen hat. Das Linsengemüse ist ok.

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Mittwoch, 5. Januar 2011

Bratapfel

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Für Bratäpfel werden am Besten feste und säuerliche Apfelsorten wie Boskoop oder Gloster verwendet.

Hmmm ...

Obwohl Bratäpfel nicht unbedingt mein Ding sind war ich mit dieser Nachspeise sehr zufrieden.

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Schweinefilet mit Kastanien und Rotkohl

Eat Vincent Klink
Rotkohl wird auch Rotkraut oder Blaukraut genannt. Die Bezeichnungen ergeben sich aus der Färbung der Blätter, die sich je nach Säuregehalt des Bodens zwischen Rot und bläulichem Lila bewegt. Daher kann man mit Zugabe von Säure beim Kochen von Rotkohl auch die Farbe des Gemüses beeinflussen. Mehr Säure, mehr Rot.

Hmmm ...

Ganz simples und gutes Gericht. Obwohl das Gericht auf dem Foto recht trocken aussieht und eine Soße sicherlich nicht geschadet hätte, hat es auch ohne gut geschmeckt.

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Linsensuppe

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Kümmel und Kreuzkümmel sind beides Gewächse aus der Familie der Doldenblütler. Trotzdem unterscheiden sich beide Gewürze im Geschmack deutlich. Am Besten wird Kreuzkümmel erst kurz vor der Verwendung gemahlen, da das Pulver sonst schnell sein Aroma verliert.

Hmmm ...

Diese indische Linsensuppe schmeckt sehr gut. Da in Garam masala schon Kreuzkümmel enthalten ist, könnte man geschmacklich auf den zusätzlichen Kreuzkümmel auch verzichten.

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Michael Baumgärtner