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Dienstag, 27. November 2007

Rachmaninow, Williams, Belioz mit Øystein Baadsvik

Michael

Hmmm ...

Bewegendes, "Die Totenlinsel" von Sergei Rachmaninow, Außergewöhnliches, "Konzert für Tuba und Orchester" von Ralph Vaughan Williams, und Dramatisches, "Symphonie fantastique op.14" von Hector Berlioz, vereinte die Badische Staatskapelle mit Dirigent Jochem Hochstenbach zu einem tollen Konzertabend.

Besonders Øystein Baadsvik sorgte mit seiner Tuba für Begeisterung. Der Norweger, der als einer der besten Tubasolisten der Welt gilt, spielte ein fantastisches Stück von Ralph Vaughan Williams, wobei mir vor allem der Mittlere der drei Sätze gefallen hat. Ein absolutes Highlight gelang dem Solisten mit der Zugabe des Stückes "Fnugg", welches er auch selbst komponiert hat und bei dem er einige wirklich erstaunliche Spieltechniken auf der Tuba verwendet.

Anschauen und Anhören kann man sich das Stück auf YouTube und die Homepage des Künstlers hat auch einen Besuch verdient.

PS: Sorry, Mirko, es war diesmal wirklich wieder so gut :-)

Samstag, 28. April 2007

Vorschau: 6. Sinfoniekonzert in Karlsruhe

Michael
Dreimal gibt die Badische Staatskapelle in den kommenden Tagen ein Konzert mit Werken von Felix Mendelssohn Bartholdy, Philip Glass und Ravi Shankar und Pjotr Iljitsch Tschaikowski.

Bei der Generalprobe zeigte das Orchester ein wunderbares Zusammenspiel von Bläsern und Streichern beim Vortrag der Konzert-Ouvertüre Die Hebriden von Bartholdy. Anschliessend spielte das Raschèr Saxophone Quartet zusammen mit kleiner Orchesterbesetzung ein hörenswertes Stück der Komponisten Philip Glass und Ravi Shankar. Wenig komplexe Harmonien kombiniert mit starken rhythmischen Elementen ergeben ein gänzlich anderes Hörerlebnis als bei den üblichen Orchesterwerken. Den Abschluss des Konzert bildet dann die 6. Sinfonie Pathétique von Tschaikowski.

Die Konzerte finden statt am 29. und am 30. April und am 2. Mai.

Samstag, 24. Februar 2007

Händel, Mozart, Bartók

Michael

Heute war Generalprobe für das aktuelle Konzert der Badischen Staatskapelle in Karlsruhe. Geboten wird das Konzert HWV 333 von Georg Friedrich Händel, das Klavierkonzert KV 482 von Wolfgang Amadeus Mozart und das Konzert für Orchester von Béla Bartók. Nach der Probe würde ich jedem Interessierten in Reichweite unbedingt einen Besuch empfehlen, wenn beide Aufführungen nicht bereits ausverkauft wären.

Der Händel war recht unaufällig und hat mir nicht so sehr gefallen, aber da das Konzert in die Zeit der Karlsruher Händel-Festspiele fällt und das Theaterorchester dort nicht zum Zug kommt, durfte ein Stück von Händel wohl nicht fehlen.

Mit Spannung erwartet habe ich das Klavierkonzert von Mozart, da als Solist der 79jährige Paul Badura-Skoda angekündigt ist. Paul Badura-Skoda hat bereits in den 1950er Jahren mit Dirigenten wie Wilhelm Furtwängler und Herbert von Karajan gespielt und gilt als einer der bedeutendsten Pianisten unserer Zeit. Bereits beim Hereinkommen spürte man die Präsenz des Musikers, der auch gleich während der Probe das Zepter in die Hand nahm und das Orchester mit seinen Korrekturen in die von ihm gewünschte Richtung lenkte. Mit seinem Notenbüchlein, das aussah als ob es ihn seit mindestens 50 Jahren begleitet, bot er schon in der Probe eine wunderbare Vorstellung.

Béla Bartóks Konzert für Orchester gilt als brilliant instrumentiertes Musikstück und aus dem Orchester war zu hören, dass es sich auch um ein sehr schwierig zu spielendes Stück handelt. Trotzdem - oder gerade deshalb - gelang dem Orchester in großer Besetzung eine vielversprechende Probe in der Dirigent Jochem Hochstenbach nur noch wenig korrigieren musste.

Allein wegen Paul Badura-Skoda werde ich versuchen noch eine Karte für das Konzert zu bekommen (oder hat vielleicht jemand eine zuviel gekauft :-) ?). Béla Bartóks Konzert für Orchester verspricht auch grandios zu werden.

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Michael Baumgärtner