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Freitag, 25. Dezember 2009

Menü: Weihnachten 2009

Michael
Das diesjährige Weihnachtsmenü war ziemlich wahllos zusammengewürfelt.
  1. Fenchelsuppe mit Curry
  2. Schweinemedaillons mit Rotkohl und Klößen
  3. Ofenschlupfer

Ein wenig problematisch gestaltete sich das Zeitmanagement zwischen der Suppe und dem Hauptgericht. Die Pause wurde etwas lang, obwohl die Kartoffelmasse für die Klöße schon vorbereitet war (besser wäre es wohl, die Klöße schon vor Beendigung des ersten Gangs ins Wasser zu geben).

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Bratwurst mit Salat

Michael
An Heiligabend gibt es bei uns immer Bratwürste mit Salaten. So auch in diesem Jahr. Rezept gibt es keines. Nur das Bild.

Hmmm ...

Donnerstag, 29. Oktober 2009

EVIL II

In der Menge der vielen Fotos aus dem letzten Urlaub fanden sich einige Bilder, bei denen es sich meiner Meinung nach gelohnt hat, die Bilder stilistisch zu bearbeiten. Hier sind die meines Erachtens besten Fotografien. Was meint ihr?

Freitag, 23. Oktober 2009

L'elisir d'amore. Mitreißend schwungvoll.

Michael

Starkult liegt mir eigentlich fern, aber Anna Netrebko wollte ich schon immer einmal live in einer Opernaufführung erleben. An diesem Wochenende war es dann soweit. Nach vergeblichen Versuchen, an die passenden Karten für eine Vorstellung in Wien zu kommen, hat es in Paris geklappt. Für die Aufführung von L'elisir d'amore von Gaetano Donizetti mit Anna Netrebko als Adina und Giuseppe Filianoti als Nemorino hatten wir Karten erstehen können.

Die Handlung von L'elisir d'amore ist schnell erzählt: Bauer sucht Frau. Frau liebt Soldat. Arzt hilft Bauer. Bauer erbt Geld. Frau liebt Geld, äh, Bauer.

Hmmm ...

Opéra Bastille
Die Aufführung selbst fand in der modernen Opéra Bastille statt und nicht im historischen Palais Garnier, wo seit 1989 hauptsächlich noch Ballettvorstellungen aufgeführt werden. Die Bastilleoper liegt am Place de la Bastille und ist mit moderner Bühnentechnik ausgestattet. Die Sicht von allen Plätzen des 2703 Plätze umfassenden großen Saals ist sehr gut, die Akustik gehört aber wohl nicht zu den besten. Unsere Sitze waren links von der Mitte in der zweiten Reihe, die in Wirklichkeit die erste war, da die eigentliche vorderste Reihe nur genau in der Saalmitte vorhanden war. Hervorragende Plätze um in die Oper einzutauchen, etwas schlechter für einen ausgewogenen Orchesterklang.

Die Inszenierung siedelt die Handlung der Oper im ländlichen Italien der 50er und 60er Jahre an und die Bühnenbilder wechseln zwischen einem Feld mit Heuballen, einer Taverne und dem Dorfplatz eines kleinen Ortes. Viele Details und passende Kostüme sorgen auch für den optischen Genuss der Aufführung. Besonders in der ersten Szene des ersten Akts sorgte die große Pyramide aus Heuballen für schwungvolle Bewegung bei den Darstellern und außergewöhnliche Positionen, in denen gesungen werden musste. Die zweite Szene zeigte dann einen Lastwagen des Quacksalbers Dulcamara vor einer Taverne und die erste Szene im zweiten Akt den Dorfplatz, auf dem die Hochzeit gefeiert werden sollte. Zum Schluss fanden sich die Darsteller dann wieder zwischen Heuballen wieder und durften neben ihrem Gesang nochmals ihre Beweglichkeit darbieten.

Das Orchester machte seine Sache gut an diesem Abend und ließ sich auch nicht durch eine Zwangspause zwischen den ersten beiden Szenen durcheinanderbringen, als der Vorhang mehrere Minuten lang klemmte und mehrmals einen Neuanfang der zweiten Szene erforderte. Paolo Arrivabeni am Dirigentenpult nahm es humorvoll und forderte von seinen Musikern eine schöne Leistung ab. Mehr Arbeit hatte er mit dem Chor, den er ein paar Mal auf das Tempo des Orchesters einbremsen musste.

Die Leistung der Sänger war umwerfend. Während bei Giuseppe Filianoti an der einen oder anderen Stelle vereinzelt eine Schwäche auszumachen war, kann man die Darbietung von Anna Netrebko an diesem Abend nur mit perfekt umschreiben. Allein an einer einzigen Stelle hielt sie einen Ton etwas angeberisch lange (Achtung, Ironie). Beiden war aber der Spaß an der Aufführung in jeder Sekunde anzumerken und Anna Netrebko schaffte es, die junge, etwas überhebliche Adina auch darstellerisch hervorragend zu verkörpern, während Giuseppe Filianoti den dahinschmachtenden, aber auch leichtfertigen jungen Bauer gab. Sehr gut gefallen hat mir neben George Petean als Belcore auch Paolo Gavanelli als Il Dottor Dulcamara, nicht nur im fantastischen Duett mit Adina, sondern ingesamt als ausgesprochen detailreicher Bassbariton.

Für mich ein unglaublicher Opernabend. Ich mag zwar eher mutigere Inszenierungen, aber durch die vielen Details war dieser Abend zu keinem Zeitpunkt fade. Auch wenn ich eigentlich gerne jegliche Kleinigkeit kritisiere, bei der Darbietung von Anna Netrebko fällt mir zu Gesang und Darstellung nichts zu mäkeln ein.

Samstag, 15. August 2009

Radtour zum Albursprung

Michael
Diese Strecke ist eine Alternative zur Tour um Bad Herrenalb. Dabei ist sie ein ganzes Stück länger, hat aber trotzdem kaum mehr Höhenmeter. Auf dem Weg von Karlsruhe nach Bad Herrenalb zweigt man bei Fischweier ab und beginnt den Aufstieg zum Bernstein. Anschliessend fährt man, ohne die Höhe richtig zu verlassen, zum Albursprung und von dort nach Dobel, wo der Abstieg nach Langenalb und über Marxell zurück nach Fischweier beginnt.


AusgangspunktKarlsruhe
ZielKarlsruhe
überFischweier, Bernstein, Albursprung, Dobel
Wegstrecke97 km
Maximale Höhe837 m
Minimale Höhe116 m
Höhenmeter1321 m

Aufstieg zum Bernstein
Bern­stein­fels
Ausblick vom Bernstein
Murgtal


Hmmm ...

Mit knapp 100 Kilometer Länge ist das die bisher längste Tour, die wir an einem Tag gefahren sind. Insgesamt waren wir etwas über acht Stunden unterwegs, wovon wir ungefähr zwei Stunden Pause gemacht haben. Die längste Pause machten wir in der Plotzsägmühle, wofür wir die ursprüngliche Route etwas abgeändert haben. Die Strecke selbst ist abwechslungsreich, man fährt auf Schotterwegen, Waldwegen und auch mal auf Singletrails, dabei sammelt man nach dem Aufstieg zum Bernstein bis zum Abstieg nach Dobel auch nicht zuviele Höhenmeter.

Dienstag, 14. Juli 2009

Treffer

Schloß Karlsruhe, Montag nacht (aus der Hand):

ISO 800, 15 mm, f/4,1, 1/8 sec

Mittwoch, 1. Juli 2009

EVIL

Schon länger spiele ich mit dem Gedanken mir eine neue Kamera zu kaufen. Die Panasonic Lumix LX2, die ich zur Zeit verwende, stößt bei verschiedenen Aufnahmen inzwischen regelmäßig an ihre Grenzen. Auch bei den Bildern für die Rezepte sehe ich Verbesserungsmöglichkeiten. Nachdem ich letztes Jahr auf der Photokina verschiedene mögliche Nachfolger angeschaut habe, ist es heute die Panasonic Lumix GH1 geworden. Diese Kamera ist keine Kompaktkamera, keine Bridgekamera und keine Spiegelreflexkamera. Mit dem elektronischen Sucher und dem wechselbaren Objektiv wird diese Art von Kamera EVIL, für "Electronic Viewfinder, Interchangeable Lenses", genannt.

Sonntag, 31. Mai 2009

Radtour im Murgtal

Michael
Radausflüge finden hier dieses Jahr leider nur spärlich statt. Der erste Tagesausflug mit dem Rad musste dann auch bis Ende Mai warten und mit dabei waren Peung und Daniel. Da Peung zu der Gruppe der Gelegenheitsfahrerinnen gehört, haben wir eine recht einfache Strecke ausgesucht.

AusgangspunktFreudenstadt
ZielKuppenheim
Wegstrecke65 km
Zeitdauer6:04 h:m
Maximale Höhe738 m
Minimale Höhe128 m
Höhenmeter332 m

Hmmm ...

Die Strecke ist sehr für Anfänger geignet, fast schon zu einfach. Bis auf einen einzigen Anstieg geht es beinahe die gesamte Strecke bergab. Die erste Hälfte der Tour führt schön durch den Schwarzwald, bevor dann leider ein Stück entlang an vielen Straßen folgt. Die meiste Kraft braucht man tatsächlich gegen Ende, wenn der Weg auf der Ebene entlang Richtung Kuppenheim führt. Von dort könnte man noch vier Kilometer bis nach Rastatt radeln, kann es aber auch sein lassen und am Kuppenheimer Bahnhof in einen noch recht leeren Zug zurück in Richtung Karlsruhe steigen (natürlich könnte man auch noch bis nach Karlsruhe weiterfahren - das sind nur rund 25 km - aber dazu hatten wir zu sehr getrödelt).

Dienstag, 30. September 2008

Schwarzwaldweg: Karlsruhe - Bad Herrenalb

Michael
Der Schwarzwaldweg ist ein Radfernweg von Karlsruhe nach Lörrach durch Deutschlands größtes zusammenhängendes Mittelgebirge. Seine Länge wird mit 375 km angegeben und die Broschüre unterteilt den Weg in vier Etappen.

Ich wollte den Schwarzwaldweg komplett fahren und hatte mir dafür aber mehr und etwas kürzere Teilstrecken überlegt, da meine übliche Tagestour zur Zeit etwa 80 Kilometer lang ist und über 1200 Höhenmeter geht. Leider musste ich schon auf der ersten Teilstrecke feststellen, dass mein vom Tagesrucksack trainierter Rücken mit dem großen Mehrtagesrucksack überfordert war. Abgesehen vom schlechten Wetter (Nieselregen und unter 10 °) signalisierte mir meine Rückenmuskulatur, dass an ein Weiterfahren am Folgetag nicht zu denken sei. Also habe ich die Strecke bei Bad Herrenalb abgebrochen und bin nach Karlsruhe zurück gefahren.


AusgangspunktKarlsruhe
ZielKarlsruhe (über Bad Herrenalb)
Wegstrecke84 km
Maximale Höhe830 m
Minimale Höhe120 m
Höhenmeter1199 m

Hmmm ...

Der Schwarzwaldweg ist auf dieser ersten Teilstrecke ganz gut ausgeschildert. Zweimal allerdings war die Streckenführung etwas unklar und ich war froh, dass ich das GPS dabei hatte. Kurz vor Dobel führt der Weg sehr steil auf der Straße entlang. Das hat mir nicht sehr gut gefallen.

Sonntag, 21. September 2008

Bilderrätsel

Michael

Welches Auto wird hier anlässlich des vierzigsten Geburtstages eines Freundes bewegt?

Samstag, 6. September 2008

Schluchtensteig

Michael
Bauernhof Schattenmühle
Nachdem unser letzter Ausflug mit dem Rad ein voller Erfolg war, hatten wir uns diesmal eine Wanderung vorgenommen. Mit etwas veränderter Besetzung ging es in drei Tagen über 50 Kilometer am Schluchtensteig entlang. Mit der Bahn nach Donaueschingen, mit dem Taxi nach Blumberg. Start der Wanderung in Blumberg und durch die Schleifenbachschlucht und die Wutachschlucht zur ersten Übernachtung im Bauernhof Schattenmühle. Abstecher in die Lotenbachklamm und weiter durch die Wutachschlucht nach Lenzkirch zur zweiten Übernachtung. Hinauf auf den Bildstein und hinunter an den Schluchsee. Mit dem Zug von Aha zurück nach Karlsruhe.

AusgangspunktBlumberg
ZielAha
Wegstrecke (Tag 1)23,0 km
Wegstrecke (Tag 2)20,3 km
Wegstrecke (Tag 3)10,5 km
Wegstrecke (gesamt)53,8 km
Maximale Höhe1134 m (Bildstein)
Minimale Höhe533 m
Gutach
Schluchsee
Wutach

Hmmm ...

Ganz tolle Wanderstrecke. Am ersten Tag hatten wir immer mal wieder Regen, der uns aber nicht weiter störte. Da wir zu Beginn ein wenig getrödelt hatten, ist es mit der Ankunft an der Schattenmühle und der Dunkelheit ein wenig knapp geworden. Zwischen Wutachmühle und Schattenmühle begegneten uns trotz des mässigen Wetters recht viele Wanderer, die einen Tagesausflug machten. Ab dem zweiten Tag hatten wir die Strecke dann fast für uns alleine und das obwohl das Wetter, trotz der schlechten Vorhersage, die wohl besten beiden Spätsommertage des Jahres präsentierte.

Sonntag, 20. Juli 2008

Radtour zum Bernstein

Michael
Von Karlsruhe aus ist man mit dem Fahrrad recht schnell im Nordschwarzwald. Kurz entschlossen sind wir auf die Räder gesprungen und haben uns aufgemacht über Ettlingen nach Fischweier. Von dort beginnend hatte ich einen Rundkurs gefunden. Er führt durch das Moosalbtal hinauf nach Moosbronn und von dort dann über einen steilen Trail hinunter nach Michaelbach. Weiter geht es hoch auf den Bernstein um anschliessend eine Abfahrt nach Bad Herrenalb zu fahren. Der Rundkurs führt dann hinauf in den Ortsteil Rotensol und schliesslich wieder hinunter nach Fischweier.

AusgangspunktKarlsruhe
ZielBad Herrenalb (über Bernstein)
Wegstrecke47 km
Maximale Höhe684 m
Minimale Höhe108 m
Höhenmeter (bergauf)1105 m

Hmmm ...

Die ersten Kilometer von Ettlingen nach Fischweier über den Graf-Rhena-Weg sind recht langweilig. Ab Fischweier muss dann aber eine Höhendifferenz von 300 Metern nach Moosbronn überwunden werden. Der Trail nach Michaelbach führt steil bergab und hat mir nicht gefallen. Ich fahre aber auch lieber den Berg hinauf statt hinunter. Nach der Pause in Michaelbach sind wir dann mit vollem Magen von 230 Meter auf den 694 Meter hohen Bernstein gefahren. Sehr anstrengend, hat aber Spass gemacht. Die Abfahrt nach Bad Herrenalb führt über asphaltierte Wege.

Abgesehen davon, dass die bis Bad Herrenalb gefahrenen Höhenmeter für uns bei einer Tagestour ausreichend sind, wurde es dann auch sehr kalt. Weshalb wir uns sogar die Rückfahrt nach Karlsruhe gespart haben und stattdessen mit der Bahn zurückgefahren sind.

Sonntag, 29. Juni 2008

Kinzigtalradweg

Michael
Wenn ein Kollege immer davon schwärmt wie schön es im Kinzigtal im Schwarzwald und besonders auf dem elterlichen Hof ist, muss er sich nicht wundern, wenn sich andere Kollegen dort auf einen Besuch einladen. Überraschend glatt ging die Terminfindung und die Planung der dazugehörigen Fahrradtour vonstatten. Das lag wohl vor allem daran, dass es durch das komplette Kinzigtal einen perfekt ausgeschilderten Radweg von Freudenstadt nach Offenburg gibt. Mit der Bahn nach Freudenstadt, mit dem Rad nach Haslach, ein Abstecher zum Hof mit Grillabend und Übernachtung, mit dem Rad nach Offenburg, mit dem Zug wieder nach Karlsruhe ist eine Route, die auch ungeübte Radfahrer leicht schaffen, da es der Kinzig entlang ständig bergab geht.

AusgangspunktFreudenstadt
ZielOffenburg
Wegstrecke98 km
Maximale Höhe817 m
Minimale Höhe131 m

Hmmm ...

Kellerhof
Tolle und leichte Strecke, die am Schönsten zwischen Alpirsbach und Haslach ist. Das erste Viertel zwischen Freudenstadt und Alpirsbach führt hauptsächlich durch den Wald, während das letzte Drittel von Haslach nach Offenburg der weniger schöne Teil der Strecke ist. Wir hatten mit einer reinen Fahrzeit von 6 Stunden und 53 Minuten noch genügend Zeit für eine interessante Führung über den Hof und einen netten Grillabend (und das notwendige Ausschlafen am nächsten Morgen).

PS: Ich habe schon wieder vergessen, wie dieser leckere Schnaps heißt ...

Mittwoch, 26. März 2008

1+1+1=1

Michael
Eine Idee haben, eine Vorlage erstellen und eine Leinwand bemalen ergibt ein Geburtstagsgeschenk.

Creative Director

  • Diana (Conception)

Creative Team

  • Michael (Artwork)
  • Mario (Painting)

Artwork

Painting

Samstag, 16. Februar 2008

Lucia Di Lammermoor. Düster.

Michael
Oft verpasst, habe ich am vergangenen Donnerstag endlich Lucia Di Lammermoor von Gaetano Donizetti gesehen. Die Inszenierung von Giancarlo del Monaco hatte bereits 1989 Premiere in Karlsruhe und befindet sich in dieser Spielzeit in der dritten Wiederaufnahme am Staatstheater in einer Neueinstudierung von Robert Tannenbaum.

Die musikalische Leitung hat Eraldo Salmieri übernommen, der als Gast in Karlsruhe tätig ist und zusammen mit der Badischen Staatskapelle die Musik Donizettis oft sehr pointiert und manchmal schon fast zu elanvoll herüberbrachte. Hier war auch irgendwie der Knackpunkt der Inszenierung: Das genial düstere Bühnenbild unterstützte zwar hervorragend die tragischen Handlung des Stückes, passte damit aber nicht immer zur Musik oder zur Darbietung der Darsteller. Warum musste ich bei Andrea Cesare Coronella, der als Gast die Rolle des Sir Edgardo übernommen hat, nur immer an eine andere Oper Donizettis, L'elisir d'amore, denken. Wenngleich er mit ausgezeichnetem Gesang überzeugen konnte.

Gefreut hatte ich mich auf Ina Schlingensiepen, die ich, wenn sie auch sicherlich nicht den kräftigsten Sopran im Ensemble hat, immer wieder gerne höre. Die schwierigen Koloraturen der Partie der Lucia meisterte sie dann ausgezeichnet und sah während Il dolce suono – Spargi d'amaro pianto auch noch "wahnsinnig" gut aus. Walter Donati machte einen gewohnt guten Job als Lord Enrico und auch die Nebenrollen überzeugten.

Abgesehen von der etwas statischen ersten Hälfte und dem zwar tollen, aber etwas zu düstern Bühnenbild, bin ich zufrieden mit etwa 15° Schlagseite nach der dreistündigen Vorstellung nach Hause gegangen.

PS: Kann jemand bestätigen, dass die bisher wirklich hervorragende hausgemachte Rote Grütze im Theater deutlich süsser geworden ist?

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Michael Baumgärtner