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Donnerstag, 24. März 2011

Madeira

Michael
Madeira ist als Blumeninsel mit ganzjährig mildem Klima bekannt. Die gesamte Insel ist durchzogen von künstlichen Wasserläufen, den sogenannten Levadas, die meist gut begehbar sind und die Insel deshalb für Wanderer sehr attraktiv machen. Angereist sind wir mit dem Flugzeug nach Funchal. Übernachtet haben wir in Caniço de Baixo.

TagTourWegstreckeZeitdauerAufstieg
1Chão dos Terreiros511 km3:20 h:m510 m
2Caldeirão Verde2720 km3:30 h:m120 m
3Rabaçal46+4712 km3:30 h:m530 m
5Pináculo & Cristo Rei40+4314 km3:40 h:m230 m
6Riberiro Frio18+2011 km3:00 h:m370 m
7São Lourenço128 km2:50 h:m370 m
Die Zeitdauer ist jeweils ohne Pausen angegeben. Die Nummern hinter den Namen der Touren entsprechen den Nummern aus dem Rother Wanderführer "Madeira" (6. Auflage) aus dem die Tourenvorschläge stammen.

Ausgehend von dem Ort Caniço sind die Startpunkte der Touren leicht mit dem Auto erreichbar.

Hmmm ...

Landebahn
Die Blumeninsel Madeira konnte im März noch nicht ihre volle Pracht entfalten und die meisten Blütenknospen blieben für uns verschlossen. Das Wetter konnte sich aber sehen lassen, da es die ganze Woche warm und trocken war. Nur in der Höhe hatten wir öfter Nebel und ganz vereinzelt fielen ein paar wenige Regentropfen vom Himmel. Einen kurzen Schreckmoment mussten wir gleich zu Beginn der Reise verkraften, als unser Flugzeug die ins Meer ragende Landebahn des Inselflughafens wegen heftiger Scherwinde zweimal anfliegen musste (und beim ersten Mal hat es knapp über dem Boden wirklich bedenklich stark geschwankt).

Levada
Unsere Wandertouren führten zum großen Teil an den berühmten Levadas entlang, was die Anzahl der Höhenmetern in Grenzen hielt (im Gegensatz zu unserer Wanderwoche auf Korsika im letzen Jahr). Viele Wege bieten recht wenig Schatten und sind an sonnigen Tagen dementsprechend anstrengend. Leider konnten wir die Königstour durch das Zentralgebirge nicht unternehmen, da die meisten Wege dort wegen Winterschäden noch gesperrt waren.

Die typischen Speisen Madeiras, beispielsweise Espetada (Rindfleisch am Spiess), Bacalhau (Stockfisch) oder Espada (Schwarzer Degenfisch), sind lecker, obwohl wir im touristischen Caniço de Baixo nicht immer mit der Wahl unseres Restaurants zufrieden waren. Gute einheimische Küche gibt es in Santa Cruz an der Ostküste.

Zentralgebirge

Mittwoch, 2. Juni 2010

Korsika

Michael
Korsika ist eine zum größten Teil aus Hochgebirge bestehende Insel und daher ein ideales Ziel für Wanderer. In einer Woche erwanderten wir zu viert sechs Touren. Angereist sind wir mit dem Flugzeug von Strasbourg über Marseille nach Ajaccio. Übernachtet haben wir in kleinen Hotels in Evisa und Porto.

TagTourWegstreckeZeitdauerAufstieg
1Col de Cuccavera1919,2 km5:30 h:m840 m
2Virutal6210,7 km3:50 h:m400 m
3Lac de Nino6010,5 km4:10 h:m740 m
4Bocca di Piazza219,4 km4:50 h:m480 m
6Girolata1511,4 km4:00 h:m640 m
7Cappu Rosso228,1 km3:30 h:m510 m
Die Zeitdauer ist jeweils ohne Pausen angegeben. Die Nummern hinter den Namen der Touren entsprechen den Nummern aus dem Rother Wanderführer "Korsika" aus dem die Tourenvorschläge stammen.

Ausgehend von dem Dorf Evisa (Tage 1 bis 4) und der Stadt Porto (Tage 6 und 7) sind die Startpunkte der Touren leicht mit dem Auto erreichbar.

Hmmm ...

Wandern auf Korsika macht Spaß. Die Touren sind abwechslungsreich, von Wald und Gebirge bis Meer und Strand ist alles dabei. Die Wege sind gut, immer steinig und ausgezeichnet markiert. Vorsicht ist angesagt vor der Hitze bei Touren, die wenig Schatten bieten (wie die Tour zum Cappu Rossa) und vor den Raupen des Prozessionsspinners, die in den Kiefernwäldern in Massen vorkommen können und beim Menschen Raupendermatitis auslösen können (und bei uns auch haben).

Die Hotels in Evisa und Porto waren gut. Essen kann man auf Korsika ausgezeichnet. Auf die hohen Preise sollte man sich einstellen.

Golf von Porto
Golf von Porto

Samstag, 6. September 2008

Schluchtensteig

Michael
Bauernhof Schattenmühle
Nachdem unser letzter Ausflug mit dem Rad ein voller Erfolg war, hatten wir uns diesmal eine Wanderung vorgenommen. Mit etwas veränderter Besetzung ging es in drei Tagen über 50 Kilometer am Schluchtensteig entlang. Mit der Bahn nach Donaueschingen, mit dem Taxi nach Blumberg. Start der Wanderung in Blumberg und durch die Schleifenbachschlucht und die Wutachschlucht zur ersten Übernachtung im Bauernhof Schattenmühle. Abstecher in die Lotenbachklamm und weiter durch die Wutachschlucht nach Lenzkirch zur zweiten Übernachtung. Hinauf auf den Bildstein und hinunter an den Schluchsee. Mit dem Zug von Aha zurück nach Karlsruhe.

AusgangspunktBlumberg
ZielAha
Wegstrecke (Tag 1)23,0 km
Wegstrecke (Tag 2)20,3 km
Wegstrecke (Tag 3)10,5 km
Wegstrecke (gesamt)53,8 km
Maximale Höhe1134 m (Bildstein)
Minimale Höhe533 m
Gutach
Schluchsee
Wutach

Hmmm ...

Ganz tolle Wanderstrecke. Am ersten Tag hatten wir immer mal wieder Regen, der uns aber nicht weiter störte. Da wir zu Beginn ein wenig getrödelt hatten, ist es mit der Ankunft an der Schattenmühle und der Dunkelheit ein wenig knapp geworden. Zwischen Wutachmühle und Schattenmühle begegneten uns trotz des mässigen Wetters recht viele Wanderer, die einen Tagesausflug machten. Ab dem zweiten Tag hatten wir die Strecke dann fast für uns alleine und das obwohl das Wetter, trotz der schlechten Vorhersage, die wohl besten beiden Spätsommertage des Jahres präsentierte.

Sonntag, 29. Juni 2008

Kinzigtalradweg

Michael
Wenn ein Kollege immer davon schwärmt wie schön es im Kinzigtal im Schwarzwald und besonders auf dem elterlichen Hof ist, muss er sich nicht wundern, wenn sich andere Kollegen dort auf einen Besuch einladen. Überraschend glatt ging die Terminfindung und die Planung der dazugehörigen Fahrradtour vonstatten. Das lag wohl vor allem daran, dass es durch das komplette Kinzigtal einen perfekt ausgeschilderten Radweg von Freudenstadt nach Offenburg gibt. Mit der Bahn nach Freudenstadt, mit dem Rad nach Haslach, ein Abstecher zum Hof mit Grillabend und Übernachtung, mit dem Rad nach Offenburg, mit dem Zug wieder nach Karlsruhe ist eine Route, die auch ungeübte Radfahrer leicht schaffen, da es der Kinzig entlang ständig bergab geht.

AusgangspunktFreudenstadt
ZielOffenburg
Wegstrecke98 km
Maximale Höhe817 m
Minimale Höhe131 m

Hmmm ...

Kellerhof
Tolle und leichte Strecke, die am Schönsten zwischen Alpirsbach und Haslach ist. Das erste Viertel zwischen Freudenstadt und Alpirsbach führt hauptsächlich durch den Wald, während das letzte Drittel von Haslach nach Offenburg der weniger schöne Teil der Strecke ist. Wir hatten mit einer reinen Fahrzeit von 6 Stunden und 53 Minuten noch genügend Zeit für eine interessante Führung über den Hof und einen netten Grillabend (und das notwendige Ausschlafen am nächsten Morgen).

PS: Ich habe schon wieder vergessen, wie dieser leckere Schnaps heißt ...

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Michael Baumgärtner